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Schwerpunkte 

Diese vier Themen begleiten mich, weil sie zeigen, was ich am meisten liebe: den Zusammenhängen auf den Grund zu gehen, statt nur das Symptom zu behandeln. Jede Spezialisierung hat mich auf meinem Weg geprägt – und macht mich zu der Therapeutin, die ich heute bin.
 

1. NEUROVASKULÄRE THERAPIE 

Wenn der Schmerz keine Erklärung hat – dann suchen wir tiefer.

M. Lutz Scheuerer hat mit seiner Arbeit einen Ansatz entwickelt, der das Nervensystem und die Gefäßversorgung des Körpers in den Mittelpunkt stellt – und mich von Anfang an fasziniert und inspiriert hat. Seine Methode hat meinen therapeutischen Blick grundlegend geprägt.

An bestimmten Stellen im Körper verlaufen Nerven und Blutgefäße eng beieinander. Wenn diese Punkte durch Verspannung, Fehlhaltung oder Stress eingeschränkt werden, sendet der Körper Signale – oft weit entfernt vom eigentlichen Ursprung. Der Schmerz im Nacken kann vom Kiefer kommen. Das Kribbeln im Arm muss nicht von der Schulter stammen. Der Körper ist kein System aus Einzelteilen – er ist ein Netzwerk.

Durch sanfte, gezielte Grifftechniken werden die betroffenen Nerven-Gefäß-Punkte direkt angesprochen und ihre Versorgung wiederhergestellt. Diese Methode eignet sich besonders bei Schmerzen die immer wiederkehren, chronischen Beschwerden, Taubheit oder Kribbeln sowie bei ausbleibender Erholung nach Operationen oder Verletzungen.

In Hamburg bin ich die einzige Therapeutin, die diese Methode aktiv anwendet.

 

2. OSTEOPATHISCHER & FUNKTIONELLER ANSATZ

Der Körper ist ein unglaublich guter Kompensator. Er findet Wege, mit alten Verletzungen, Traumen und jahrelangen Haltungsmustern umzugehen – oft so gut, dass wir es gar nicht merken. Bis irgendwann ein zusätzlicher Stressfaktor dazukommt. Und der Körper signalisiert: So geht es nicht mehr weit

Die Symptome zeigen sich dann oft an Stellen, die auf den ersten Blick typisch wirken – Nacken, Rücken, Schulter. Aber die eigentliche Ursache liegt häufig woanders. In einer alten Narbe. Einem vergangenen Trauma. Einer Mindermobilität, die sich über Jahre still im Körper festgesetzt hat.

Genau hier schaue ich hin. Ich gehe über den Tellerrand hinaus – nicht nur das Symptom, sondern die Geschichte dahinter. Was hat der Körper erlebt? Wo hat er kompensiert? Was kostet ihn heute noch Energie, ohne dass es bewusst wahrgenommen wird?

Ich arbeite mit Hands-on-Techniken – manuell, direkt am Körper, mit einem feinen Gespür für das, was gebraucht wird. Und weil Bewegung genauso wichtig ist wie die manuelle Arbeit, denke ich immer beides zusammen: Was kann ich mit meinen Händen lösen – und wie kann Bewegung helfen, das zu festigen und den Körper langfristig wieder aufzubauen.

Besonders geeignet bei chronischen Schmerzen, Beschwerden nach Operationen oder Unfällen, lang anhaltenden Haltungsmustern sowie eingeschränkter Beweglichkeit.


3. CMD – CRANIOMANDIBULÄRE DYSFUNKTION

Kiefer, Kopf, Halswirbelsäule und Nervensystem bilden eine funktionelle Einheit. Was im Kiefer beginnt, kann sich als Kopfschmerz, Tinnitus, Nackenverspannung oder Schulterschmerz zeigen – und umgekehrt. Diese Zusammenhänge sind komplex und erfordern einen ganzheitlichen Blick auf den gesamten Körper.

Bei der CMD-Behandlung schaue ich nicht nur auf den Kiefer selbst, sondern auf das gesamte System dahinter. Ich arbeite dabei mit kinesiologischen Tests, um zu prüfen, wie eine Schiene oder Zahnstellung vom Körper tatsächlich toleriert wird – denn nicht jede Schiene passt zu jedem Körper. So werden Wechselwirkungen sichtbar, die in der rein zahnmedizinischen Behandlung oft unentdeckt bleiben.

Diese Behandlung eignet sich besonders bei Kieferschmerzen und -blockaden, Kopfschmerzen und Migräne, Tinnitus und Ohrgeräuschen, HWS- und Nackenproblemen sowie Schultergürtel-Beschwerden.

 

4. NERVENREGULATION & ERNÄHRUNG NACH KPNI

Unser autonomes Nervensystem reguliert nahezu alles – Schlaf, Verdauung, Stressreaktion, Erholung. Wenn der Sympathikus dauerhaft auf Hochtouren läuft und der Parasympathikus kaum noch zum Zug kommt, spürt der Körper das. Manchmal als Anspannung, manchmal als Erschöpfung, manchmal als Verdauungsprobleme oder als das Gefühl, einfach nicht mehr richtig runterzukommen.

Über das craniosacrale System habe ich direkten Einfluss auf das Nervensystem – ich kann den Parasympathikus anregen, den Körper in einen Zustand der Erholung bringen und den dauerhaft aktivierten Sympathikus dämpfen. Das spüren viele Patienten bereits während der Behandlung – eine tiefe Ruhe, die sich ganz von selbst einstellt.

Ergänzend dazu schaue ich mir an, wie du dich ernährst – denn auch über die Ernährung lässt sich das Nervensystem gezielt unterstützen. Auf Basis der KPNI gebe ich konkrete Empfehlungen zu Lebensmitteln und Supplementen, die nachweislich Einfluss auf Stressregulation, Schlaf und Verdauung haben.

Besonders geeignet bei Stress und innerer Anspannung, Schlafstörungen, Verdauungsproblemen und Reizdarm sowie allgemeiner Erschöpfung und dem Gefühl, nicht mehr richtig abschalten zu können.

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